[Road to Hallelujah] Zitat #7

Heute gibt es wieder ein #FreitagsZitat – eine Aktion, die ich bereits auf anderen Facebook Seiten gesehen habe und toll finde. ♥
Heute habe ich ein kleines Zitat vom Beginn des vierten Kapitels ausgewählt, in dem Johnny und Sarah endlich am Flughafen in New York ankommen – und ich sage nur eins: das Warten und die ewig lange Schlange habe ich damals selbst erlebt – unglaublich.^^ Wer fast den Rest des Kapitels lesen möchte, kann das der gerne auf #Wattpad tun -> *klick*
Damit wünsche ich euch schöne Feiertage und sonnige Ostern mit euren Liebsten! ❤
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Zitat aus ‚Road to Hallelujah‘

Johnny

»Aber dafür bist du wohl zu brav«, neckte ich, nur um ihre Reaktion zu testen.
Doch die erwartete Fassungslosigkeit blieb aus und ihre Augen bekamen einen angriffslustigen Ausdruck.
»Als ob ich ausgerechnet mit dir in die Kiste springen würde. Aber ich melde mich wieder, wenn ich gerade Lust auf irgendeine ansteckende Krankheit habe. Was wohl nie der Fall sein wird. Also nein, besten Dank.«
Schlagfertig war sie, das musste ich ihr lassen. Außerdem ließen mich ihre Worte nicht ganz los. »Hast du mit Nat über mich gesprochen?«
Da war er wieder, der kleine, anbetungswürdige Schmollmund. »Ach, will der große Junge, dass alle nur über ihn reden? Nein, tut mir leid dich zu enttäuschen, aber du bist nicht der Mittelpunkt des Universums.«
»Nicht doch, Kleine. Aber Nat hat vor kurzem etwas Ähnliches gesagt, deshalb dachte ich, er hätte … Ach, vergiss es.«
»Gleiche Familie, gleiche geniale Gedanken«, antwortete sie darauf und grinste mich tatsächlich zum ersten Mal an, seit wir uns wieder begegnet waren. Dabei bekam sie die gleichen Grübchen, die auch Nat beim Lächeln hatte, nur waren ihre noch zarter und feiner. So besonders, dass ich beinahe darüber streichen wollte. Ich schüttelte meinen Kopf, um dieses Bild zu verscheuchen, und wechselte das Thema, bevor ich mich noch mehr von ihr verwirren ließ.

 

[Road to Hallelujah] Zitat #6

Da ich in letzter Zeit nicht mehr so oft zu einem Zitate-Posting gekommen bin wie früher, möchte ich nun regelmäßig das #FreitagsZitat einführen – eine Aktion, die ich bereits auf anderen Facebook Seiten gesehen habe und ich hoffe, ihr findet die Idee genauso toll wie ich. ♥
Heute habe ich ein kleines Zitat aus dem dritten Kapitel ausgewählt, als sich Johnny und Sarah noch nicht leiden können und Sarah große Skepsis gegenüber ihrem Reisebegleiter zeigt. Wer fast das gesamte Kapitel lesen möchte, kann das der gerne auf #Wattpad tun -> *klick*
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Zitat aus ‚Road to Hallelujah‘

Sarah

Seufzend steckte ich meinen Rucksack unter den Vordersitz und blickte noch einmal nach vorne, wo ich Johnnys Hinterkopf sah. Ich wusste nicht, wie ich mich dabei fühlen sollte. Erleichtert, weil ich nicht stundenlang neben ihm ausharren musste. Enttäuscht, da ich trotz meiner Vorurteile neugierig auf ihn war. Plötzlich drehte er sich ebenfalls um und blickte durch die Reihen. Schnell zog ich den Kopf wieder ein, konnte aber nicht anders, als die folgenden Stunden immer wieder zu seinem Platz zu spähen. Einerseits aus Neugierde, aber auch, weil es irritierend war, wie die Flugbegleiterinnen um ihn herumschwänzelten. Besonders zwei von dieser Sorte fragten ihn alle paar Minuten etwas oder brachten dieses und jenes, obwohl er ganz offensichtlich seine Ruhe wollte. Er trug Ohrstöpsel und hörte wahrscheinlich Musik, da er mit dem Fuß im Takt wippte. Das wurde von diesen Frauen aber konsequent ignoriert und fast tat er mir schon wieder leid. Aber nur fast. Eigentlich lachte ich mir still und heimlich ins Fäustchen. Kein Wunder, dass er eingebildet wie ein Gockel durch die Gegend lief, wenn er immer so viel Aufmerksamkeit von Frauen bekam. Das ging sogar mir auf die Nerven, obwohl ich am anderen Ende des Fliegers saß. Dafür bewunderte ich sein Durchhaltevermögen und dass er immer wieder höflich antwortete. Ich an seiner Stelle hätte diese Brut wahrscheinlich längst zum Teufel gejagt.

 

[Road to Hallelujah] Zitat #5

Da ich momentan am zweiten Teil „Road to Forgiveness“ über Nathan schreibe, habe ich Lust bekommen, auch wieder etwas zu Johnny & Sarah zu posten. ❤ Lust in Erinnerungen an „Road to Hallelujah“ zu schwelgen? Dann hier – ein neues Zitat/ Schnipsel davon! 😀 :* Damit bin ich auch schon wieder weg und schreibe weiter. Und was treibt ihr so?
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Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘

Johnny

Während Sarah nun die Gitarre zurück in den Koffer packte, verteilte ich das Essen auf drei Teller und stellte sie auf den Tisch. Wie ein ausgehungerter Löwe stürzte sich Kelsey darauf und plapperte von Gott und der Welt, ihrer Arbeit, dem restlichen Tag im Studio und noch über einiges mehr. Ich musste mich konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Sarah hing ebenfalls an ihren Lippen, nickte, und wenn sie etwas erwidern wollte, musste sie direkt in Kelseys begonnenen Satz hineinreden, was sie auch ohne zu stocken tat. Manche würden wohl ein Problem mit Kelseys überschwänglicher Persönlichkeit und nicht zu stoppendem Redefluss haben, Sarah aber nicht.
Vielleicht sollte ich wirklich eine Liste auf einem Notizblock anlegen, womit mich Sarah immer verarschte. Aber eine Liste ihrer Plus- und Minuspunkte. Bisher konnte ich keine Negativpunkte finden … Während die anderen zwei plapperten, sah ich Sarah genau an, um etwas zu finden, was mich an ihr störte … Verdammt! Da war nichts.
Nichts an ihrem Charakter und ganz sicherlich nichts an ihrem Aussehen. Sie selbst schien manchmal etwas unzufrieden mit ihrer Größe zu sein. Dabei machte ihre Größe sie nur noch besonderer. Sarah war wie eine seltene, zierliche Porzellanpuppe mit unbändigen Locken – und großer Klappe. Bei dem Bild in meinem Kopf musste ich grinsen.
»Johnny, Johnny! Hallo? Noch anwesend oder stellst du dir gerade einen Porno mit fünf Frauen vor?«, fragte mich Kelsey ungeniert und schnippte vor meinem Gesicht mit den Fingern.
»Was … bitte, wie kommst du darauf?«
Diese Frau machte mich fertig, genau wie Sarah es manchmal tat.
Ich wusste ja … da gab es einen Grund, warum ich niemanden an mich heranließ, besonders keine Frauen. Die hatten eine ganz eigene Art einem die Nerven zu malträtieren, wenn man unvorbereitet war und nicht aufpasste.
»Weil du einen sabbernden Blick drauf hattest, der nichts mit dem Essen zu tun hat.«