[Road to Salvation] Erscheint heute als Taschenbuch

So ihr Lieben! Es ist so weit und –>>

❤ „ROAD TO SALVATION“ ERSCHEINT heute endlich als TASCHENBUCH!!! ❤ *whoop*whoop* 😀

Damit ist nun auch der letzte Band der Herzenswege Reihe als Taschenbuch erschienen, was mich unglaublich freut, da mir die Geschichte beim Schreiben wirklich sehr viel Spaß gemacht hat und mir die Figuren besonders ans Herz gewachsen sind. ❤ Außerdem ist es nun, wie bereits gesagt, einfach unglaublich toll, alle drei Bücher in den Händen halten und so richtig fest durchknuddeln zu können, auch wenn ich dabei ein wenig freakig ausschaue! 😀

Ich hoffe, ihr freut euch darüber so sehr wie ich! ❤ *jpie*yeah*yeah* Ganz dicken Drücka an alle, die von Anfang an an diese Reihe geglaubt und nicht locker gelassen haben, bis sie komplett als Taschenbuch rausgekommen ist. Ihr seid klasse!! *freu mich sooo* 😀  *dicken Knutscha*

Das neue Taschenbuch habe ich bereits vor zwei Wochen vom Verlag als Belegexemplar zugeschickt bekommen und habe natürlich sofort ein Foto mit den anderen beiden Büchern machen müssen, weil sie so schön aussehen. Zuerst von vorne und dann auch die Buchrücken, weil sie so gut zusammen passen! *Herzen in den Augen* 😀 ❤


Bis bald,
Eure freudige Martina

Die Feder schreibt morgen wieder…

 

[News] Loopingküsse oder wie Amerika mich ein weiteres Mal ruft

RtS_MagazinHey ihr lieben Ravis! (Wortspiel zu Raven 😉 )
Ich habe erneut eine super duper mega Nachrichten für euch und kann gleichzeitig eine Frage beantworten, die vielleicht beim Lesen des neuen Impress Magazins Sommer 2016 aufgetreten ist. Darin gibt es eine ominöse Szene von mir, die ‚Loopingküsse‘ heißt und im Rahmen der Love Letter Convention aufbereitet wurde. Hier der Link: *klick*
Diese Loopingkuss Szene kommt in —–>>>
„Road to Salvation“ vor. Ich habe mir nämlich gedacht, nach dem glücklichen Ende von Johnny/Sarah und Nathan/ Ava, wäre es einfach total unfair, Bianca leer ausgehen zu lassen. Was denkt ihr? Ich wurde bereits mehrmals nach Sarahs bester Freundin gefragt und LEUTE, jetzt haben wir das GO für den dritten Teil der Herzenswege-Reihe bekommen!! 😀

Auch Bianca und -*pssst*- 😉 werden einen eigenen Band bekommen und im Frühling/ Sommer 2017 erscheinen! *wohooo* ❤ 😀 ❤ Freut ihr euch auch so darüber?? *whee* 😀

Um euch schon jetzt ein wenig darauf einzustimmen, gibt es hier die längere Version besagter Loopingkuss-Szene und ich hoffe, sie macht euch Lust auf MEHR! *muhaha* 😛
Damit ein wunderschönes, sonniges Wochenende, xoxo, Eure Martina
Die Feder schreibt morgen wieder…

~*~*~*~

Bianca

Hier stand ich nun also – vollkommen alleine am anderen Ende der Welt. Nun gut, das war wohl etwas übertrieben. Ich war bloß über den Atlantik geflogen, um meinen kleine Reise durch Amerika anzutreten. Außerdem war ich alles andere als alleine, sondern steckte in einer fiesen Warteschlange, wie mir ein Ellbogen in die Rippen und ein Rempler von hinten gerade eben bewiesen. Neben mir lachten und quatschten die Leute miteinander, sichtlich voller Spaß bei der Sache in einer Gruppe mit Freunden unterwegs zu sein. Mit Wehmütigen Blick sah ich zur Schlange der Single Rider, die viel rascher vorankam und an der ich mich genauso hätte anstellen können. Wäre ich mir dabei nur nicht so jämmerlich vorgekommen.

Rasch schüttelte ich den Gedanken beiseite und konzentrierte mich auf das Gute, das was ich lange gewollt hatte: Ein Abenteuer erleben, etwas tun, über das ich später erzählen konnte und vielleicht Dinge finden, die ich schon lange suchte, ohne zu wissen, was sie genau waren. Vielleicht ein Schicksal, eine Bestimmung, einfach ein wenig Spaß oder ein paar verrückte Wochen, die mir in Erinnerung blieben, wenn ich im Herbst wieder in mein altes, unaufregendes Leben nach Österreich zurückkehrte? Möglich, dass ich das Was noch nicht genau benennen konnte, aber ich war verbissen, es zu finden.

In Gedanken versunken hatte ich nicht bemerkte, wie weit mich die Schlange, in deren Mitte ich gezwängt war, mich bereits vorangeschoben hatte. Die letzten Stufen waren überwunden und der kurze Weg vor dem Einstieg zum Gefährt lag vor mir, nur wenige Schritte entfernt. Langsam, aber sicher, konnte ich Nervosität aufkommen spüren, die schlagartig in Herz rasende Angst umschlug, als ich die Schreie der abfahrenden Leute hörte. Ich legte den Kopf in den Nacken und sah hoch in die endlose Höhe des Rollercoasters ‚Hollywood Rip Ride Rockit‘, der schnellste und spektakulärste Ride im ganzen Universal Studio Orlando. Eine Information, die mich erst hierher gelockt hatte, um mit meinem Projekt „Abenteuer Klappe die Erste“ zu beginnen, doch nun einen leichten Schwindel bei mir auslöste.

Wie ein verschreckter Hase gefangen in der Falle, huschte mein Blick zurück zu den Treppen des Ausgangs und ich überlegte bereits, wie ich ganz unauffällig den Rückweg antreten könnte, als ein Einweiser nach meinem Ellbogen griff und mich zu einem leerstehenden Zweiersitz schleifte. Aus Angst war mein Gehirn wie gelähmt, was zur Folge hatte, mich wie ein Lemming ohne Widerworte auf den Sitz gleiten zu lassen.
Erst als ich die harte Oberfläche des Sitzes unter meinen Beinen und gegen meinen Rücken spürte, realisierte ich es, dass ich tatsächlich im Rollercoasters saß.
Oh mein Gott, was tat ich hier eigentlich? Ich würde mir gleich in die Hosen machen, nur weil ich einmal den Nervenkitzel hatte spüren wollen. Ich musste hier raus und zwar sofort. In dem Moment, in dem sich die Panik hochschwappte wie eine nervöse See und ich den Entschluss fasste, wieder aus dem Gefährt zu huschen, ließ sich eine Person mit den Worten „Hey ho, alles klar?“, neben mir auf den zweiten Platz fallen.
Zumindest werde ich nicht alleine sterben, ging es mir durch den Kopf, den ich zu der männlichen Stimme herumdrehte und starrte sogleich in zwei hellblaue Augen, die flackerndes Grün in sich bargen, was sie beinahe Türkis aussehen ließ.
Wow, das nenne ich einmal eine Farbe, an denen man hängen bleiben konnte. Aber nicht nur die Augen waren faszinierend, sondern auch das ansprechende Gesicht mit angehauchten Dreitagesbart und vollen Lippen, zu dem sie gehörten. Die attraktiven Züge des Typen wurden von hellbraunem Haar umrandet, das seitlich kürzer, vorne etwas länger war und ihm zerzaust abstehend über die Stirn hing. Er trug ein rot, schwarz kariertes Hemd und eine graue Weste darüber, deren Kapuze er soeben über seinen Kopf streifte. Verdattert schluckte ich und deutete auf seine Kopfbedeckung: „Ich glaube nicht, das die während der Fahrt oben bleibt.“
In einem schnellen Rhythmus klopfte er mit den Fingern auf seine Knie, die in einer trendigen, dunkelgrauen Jeans steckten und grinste zu mir herüber. „Jepp, guter Punkt! Bist du schon mal mit diesem Rollercoaster gefahren?“
Mein Blick wanderte über seine schnellen Finger und seinen Körper, der vor geballter Energie sprühte, beinahe vibrierend, was mich von mir selbst ablenkte, oder der Mordanlage, in der ich saß. „Nein, noch nicht und vermutlich nie wieder. Bist du nervös?“
„Nö, alles klar. Bin nur aufgeregt und kann den Nervenkitzel kaum erwarten.“
Als hätte man seine Worte im Universum gehört, bewegte sich das Gefährt mit einem Ruck nach vorne und ich krallte mich in den Bügel, der soeben nach unten glitt und einrastete. Doch nach nur wenigen Metern kam der Zug holprig zum Stehen und einige Einweiser liefen neben dem Einstieg auf und ab, sprachen in ihre Walky Talkies und gaben mir ein ganz schlechtes Gefühl. Wirkten sie etwa nervös? Doch statt die Bügel zu öffnen und uns rauszulassen, ließ man uns ohne Erklärung auf den Sitzen warten.
Die Panik von vorhin kam zurück, verstärkte sich weiter, was ich schon fast für unmöglich hielt. Mir kam es vor, als könnte ich mein Herz in der Brust hämmern hören wie eine riesige Trommel – wumm, wumm, wumm. Die würden uns doch hier raus und nicht mehr fahren lassen, wenn mit dem Rollercoaster irgendetwas nicht in Ordnung war?

„Ach, mach dir deswegen keine Sorgen, denen kannst du vertrauen. Sind alles Profis, die wissen schon, was sie tun“, meinte der Typ gut gelaunt neben mir. Hoppla, anscheinend hatte ich meine Angst laut geäußert, aber ich war froh darüber, da mich seine Antwort etwas beruhigte. Jedoch nur ein klein wenig.
Schwer schluckend konzentrierte ich mich auf ihn, um mich abzulenken. Während er überall herum sah, wippten seine Beine, sein Kopf bewegte sich genauso auf und ab, als könne er Musik, einen ganz bestimmten Beat hören, der mir verborgen blieb. Fahrig fuhr er mit den Händen über seine Jeans, steckte dann eine Hand in seine Tasche, um sie schnell wieder herauszuziehen. In seiner Handfläche lag eine Packung Zahnpflege Bonbons, die er mir anbot. „Auch welche, während wir warten?“
„Die werden uns doch bestimmt nicht mehr fahren lassen?“
Er sah sich nach den Angestellten des Parks um, die herum telefonierten und genervt wirkten, aber keine Anstalten machten, die Leute in der Warteschlange weg zu schicken.
„Vielleicht, vielleicht auch nicht. Solange sie die Bügel nicht öffnen, rechne ich mit allem. Also, ein Bonbon?“
Ich seufzte schwer, ließ die Schultern sinken und hoffte inständig, er würde sich irren.
„Danke. Klar, warum nicht. Eine Henkersmahlzeit sollte man nie ausschlagen“, meinte ich trocken und steckte mir ein Bonbon mit scharfem Kirschgeschmack in den Mund. Er grinste, als er sich selbst eines nahm und die Packung wieder verstaute. „Du bist witzig.“
„Eher panisch.“
Er lachte kurz, wurde schnell wieder ernst.
„Das wird schon, keine Angst“, versicherte er mit einem schiefen Grinsen, genau in dem Moment, als der Zug sich wieder ruckelnd nach vorne bewegte, dieses Mal schneller Fahrt aufnahm und klar machte, dass es nun tatsächlich losging.
„Scheiße! Die lassen uns jetzt echt fahren?“, fluchte er und sah sich ebenfalls eine Spur panisch um, was wiederrum mich aufschreckte.
„Du hast gesagt, du würdest denen vertrauen!“
Mit aufgerissen Augen blickte er sich zu mir um. „Das tue ich auch – teilweise. Aber das habe ich auch gesagt, um dich zu beruhigen.“
„Danke“, kam es automatisch über meine Lippen.
„Gern geschehen.“

Beide sahen wir wieder nach vorne, als das Gleis den Knick nach oben machte und wir langsam und ratternd Richtung Himmel gezogen worden – dem Lifthill von 51 Meter Auffahrt entgegen, wie sich mein überspanntes Gehirn erneut an die Fakten des Rollercoasters erinnerte. Meine Atmung kam flach, aber meine Brust flatterte wie verrückt, hebte und senkte sich fast so schnell wie die Flügel eines Kolibris. Wir befanden uns beinahe am Ende der Auffahrt, einer Höhe, an der man über den gesamten Park sehen konnte – wenn mich die Aussicht auch nur im Geringsten interessiert hätte. Viel wichtiger war mir die Unversehrtheit meiner Knochen und inneren Organe.
„Oh mein Gott, wir werden sterben“, keuchte ich.
„Blödsinn. Werden wir nicht.“
Mein Kopf wirbelte zu meinem Mitfahrer herum.
„Darf ich deine Hand halten?“
„Verdammt, ich bitte darum“, antwortete er sogleich. Auf der Stelle umschloss eine warme, kräftige Hand die meine, was mir etwas von der zuschnürenden Panik um meine Kehle, meine Brust, meinen Körper nahm. Der Zug erreichte den höchsten Punkt und von einer Sekunde auf die andere nahm das Gefährt Richtung Boden eine unglaubliche Geschwindigkeit auf. Ich zerquetschte die mir dargebotene Hand, der Wind zerrte an meine glatten, blonden Haare, die wild hinter uns her flatterten und die Geschwindigkeit erstickte den schrillen Schrei, der durchgehend aus meinen Mund gepresst wurde. Loopings um Loopings, immer weiter, auf und ab. Es nahm gar kein Ende mehr.

Ich weiß nicht wie lange die Fahrt andauerte, aber irgendwann kam dieses Scheißding rumpelnd zum Stehen und ich fühlte mich, als wäre ich mehrmals gefallen und hart aufgeschlagen. Als wäre alles ganz normal und es hätte nie ein Problem mit dem Rollercoaster gegeben, öffneten sich die Bügel nach oben und wir wurden von den Mitarbeitern angewiesen, auszusteigen.
Mit zittrigen Knien kletterte ich aus dem Fahrzeug, ging einige Schritte wackelig voran – noch immer schwindelig vom eben erlebten. Dabei bemerkte ich erst als mein Mitfahrer dicht neben mir stand, dass ich mich noch immer an seiner Hand festgeklammerte. Ich konnte jedoch beim besten Wille noch nicht loslassen. Meine Beine, meine Glieder, mein gesamter Körper fühlten sich an wie Wackelpudding.
„Wow, wir … leben noch“, stellte ich stotternd das Offensichtliche fest und sah zu ihm auf, in strahlende, türkisfarbene Augen, die mich aufmerksam musterten.
„Jip, Jesus! Wow!“, lachte er laut, schlang überschwänglich die Arme um mich und drückte seine Lippen auf meine. Mir blieb die Luft weg, nun aus einem ganz anderen Grund. Wie mechanisch öffnete ich den Mund, was aus einem harmlosen Kuss, etwas ganz anderes, viel Wilderes machte. Ich ließ seine Zunge, die noch nach Kirschbonbon schmeckte, über meine Lippen streichen und in meinen Mund gleiten, um mit meiner zu spielen. In diesem Moment war es mir egal, das ich einen vollkommen Fremden küsste. Stattdessen genoss ich das leidenschaftliche Gefühl, das in mir vibrierte, gemeinsam mit dem Rausch des Adrenalins, das noch von der Fahrt herrührte und aufregend durch meine Blutbahnen schoss.

Sein durchtrainierter Körper war an meinen gepresst, fühlte sich warm und stark an und die vollen Lippen waren mindestens so weich und köstlich, wie sie aussahen. Ein männlich herber Geruch stieg in meine Nase, überschwemmte meine Sinne, genauso wie seine Berührungen, seine Nähe, sein Kuss. Er drückte die Finger in meinen Rücken, lehnte mich etwas zurück, um mich noch fester an sich zu ziehen und zur Folge hatte, dass er sich tiefer über mich beugte.
Gleichzeitig knabberte er an meiner Unterlippe, küsste mich, als wäre ich die süßeste Frucht, die er je gekostet hatte. Noch nie hatte mich jemand mit solcher Inbrunst geküsst, oder mich so lebendig fühlen lassen, was mich vollkommen schweben ließ und lustige Dinge mit meinem Mangen anstellte, als hätte ich aufgeregte Schmetterlinge verschluckt, die Salsa tanzten.

Irgendwo hatte ich einmal gelesen, man könne bereits beim ersten Kuss feststellen, ob man mit jemandem zusammenpasste oder nicht, was ich bis heute für puren Schwachsinn gehalten hatte. Aber das hier war er – der perfekte erste Kuss.
Was mich dazu brachte, mich ihm noch weiter entgegen zu biegen und meine Hüfte an seiner zu reiben, an der ich eindeutig seine Härte spüren konnte. Dicht an meinen feuchten Lippen gepresst, gab er ein ersticktes Stöhnen von sich und katapultierte mich zurück in die Realität.
Die Geräusche von außen drangen plötzlich wieder an meine Ohren. Sie bestanden aus lautem Gelächter, amüsierten Pfiffen und begeistertem Applaus.
Oh nein, nein, nein! Das kann doch nicht wahr sein!?
Abrupt beendete ich den Kuss und fuhr ruckartig zurück, brennende Wangen inklusive. Vermutlich im schönsten, knalligen Tomatenrot.

„Das ist jetzt nicht wirklich passiert, oder?“, fragte ich wenig hoffnungsvoll und versteckte das Gesicht mit zusammengekniffenen Augen hintern meinen Händen.
„Oh Mann! Doch und zwar sowas von“, meinte er hörbar grinsend und auch eine Spur selbstgefällig.
Vorsichtig blinzelte ich zwischen meinen Fingern zu ihm hoch.
„Tut mir leid.“
„Muss es nicht. Ehrlich! Nicht im Geringsten.“
Seine direkte Offenheit half mir, die Arme fallen zu lassen und mich umzusehen. „Danke.“
„Ich danke dir.“
Die Meute beruhigte sich nach unserer Showeinlage langsam, obwohl einige Schaulustige noch zu uns rüber grinsten, genauso wie ein Angestellter, der uns freundlich darum bat, den Ausstiegsbereich zu verlassen. Gemeinsam wandten wir uns ab und marschierten die Treppe hinunter, weg von den neugierigen Blicken.
„War dir das denn überhaupt nicht peinlich?“
Er wirbelte zu mir herum, tänzelte seitlich die Stiege hinab, um mich anzusehen und sprang die letzten zwei Stufen mit dem Rücken voran.
„Zur Hölle, nein! Für so einen Küss würde ich glatt nochmal mit dieser Höllenmaschine fahren.“

[News] Bericht zur Love Letter Convention 2016

Hallo ihr Lieben!
Ich bin seit gestern Nacht wieder zurück aus Berlin und ich kann nur sagen, das Wochenende auf der Love Letter Convention war einfach nur ein Traum und so cool! 😀
Ich hatte wirklich mega viel Spaß und es war schön auf mein Impress Verlagsteam, sowie Autorenkollegen zu treffen, wie Carina Müller, Laura Kneidl, Johanna Danninger und Anne-Marie Jungwirth. Aber auch andere die vielen tollen anderen Autoren zu sehen, war wirklich schon und vor allem diese Nähe zu den Lesern zu finden, war etwas ganz besonderes. Aber jetzt einmal alles nach der Reihe und von vorne! 🙂

SAMSTAG

Um ca. halb 5 läutete der Wecker und hat mich aus den Federn gerufen. Nachdem ich alles fertig bekommen und End-gepackt hatte, ging es zum halb 6 los zum Flughafen Wien, wo ich gleich nach dem Check-In Anne-Marie Jungwirth getroffen habe. (Nicht zufällig, das haben wir uns ausgemacht ^^)
Gemeinsam haben wir auf den Flieger gewartet und uns super nett unterhalten können. Es ist einfach immer etwas ganz tolles, wenn man mit Gleichgesinnten über dieselbe Leidenschaft sprechen kann – das liebe ich einfach! 😀

Danach ging es für mich ab ins Hotel und nach dem Einchecken bin ich direkt mit der U-Bahn zur LLC gefahren, die gut zu erreichen war. Und dort, dort wurde ich gleich einmal etwas erschlagen von den ganzen vielen Leuten und Eindrücken. Nachdem ich mir meinen Ausweis abgeholt habe, bin ich zuerst in den Garten, wo ich sofort von den ersten Lesern erkannt wurde – ich?! Aaaaah – und gleich einmal ein paar Unterschriften verteilen durfte.
Und dann, dann kam das absolute Highlight der LLC für mich: Auf einmal stand Nalini Singh neben mir, rein zufällig und ich habe hyperventiliert und gedacht ich träume. Aber nein, sie war es wirklich. Natürlich musste ich gleich meine drei Bücher von ihr herausholen, habe alle unterschreiben lassen, während ich neben ihr in den Fangirl-Modus verfallen bin und davon geplappert habe, welch riesiger Fan ich bin und sie mein absolutes Idol ist. Hm, irgendwie glaube ich, habe ich ihr etwas Angst gemacht… aber na ja, dennoch habe ich danach noch ein FOTO mit ihr bekommen – mit Nalini SINGH!!!! *waaaah* seht selbst:


Weiter ging es danach mit einer Runde im Garten, wo ich ebenfalls immer wieder auf liebe Leser gestoßen bin, die mich gleich erkannt haben, aber auch auf viele Autorenkolleginnen, was einfach nur schön war. Zu Mittag hatten wir vom Impress Team ein gemeinsames Mittagessen im Garten, was nett war, aber sicher noch viel schöner gewesen wäre, hätte auch das Wetter mitgespielt. Es war leider mit dem Wind manchmal unglaublich kalt.

Um 14 Uhr hatte ich gemeinsam mit Kyra Groh, Manuela Inusa, Isabel Morland und Carina Müller ein Meet & Greet im Garten, aber irgendwie ist das statt viel zu plauern, zu einer Signierstunde von Taschen und Lesezeichen ausgeartet, was aber auch ganz lustig war, besonders auch mit den Mädels der Zeilenspringer-Gruppe, wie man oben auf dem Bild sieht! 😀

Dann um 16 Uhr hatten wir mit Impress den ersten Workshop mit dem Thema: „Wer macht was? Das Zusammenspiel von Selfmarketing und Verlagsmarketing“, bei dem Anke Henkel viel über das Marketing von Carlsen und Impress gesprochen hat und zusätzlich uns zu gewissen Themen befragt hat. Laura Kneidl zu Instagram und wie viel Arbeit das ist, Carina Müller zu Facebook Werbung und mich zu meinem Blog, wie auch zu Wattpad, das ich ja liebe. Also konnten wir alle auch ein wenig erzählen und hat Spaß gemacht und war für die Zuhörer hoffentlich auch interessant.

Danach sind Carina Müller und ich um 18 Uhr zum Get-Togehter gegangen, wo in einem Saal Leser auf Autoren gestoßen sind und sich einfach unterhalten haben. Ich muss sagen, dort war es ziemlich eng und laut und man hat sich schon fast wie in einer Disco gefüllt. Aber war lustig und hier sind wir auch endlich auch auf unsere Impress Kollegin Johanna Danninger gestoßen, mit der wir uns unter anderem unterhalten konnten. Witzig, sehr witzig muss ich sagen! 😀
Nach dem Treffen haben Carina und ich uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind gemeinsam mit der lieben Steffi und Jana, zwei meiner Freunde aus der Goodreads Gruppe, die ich schon ewig kenne, essen gegangen. Was bitter nötig war… und unglaublich gut geschmeckt hat. Außerdem musste ich auch Kräfte sammeln, denn danach ging es gleich weiter.

Und zwar zu meinem nächsten Highlight auf der LLC: von 20 – 22 Uhr war die Signierstunde und endlich, endlich durfte ich zum ersten Mal meine Taschenbücher zu „Road to Hallelujah“ sehen und sie sind sooo toll. Es war ein unglaubliches Gefühl die Bücher in der Hand zu halten, darüber zu streichen und zu knuddeln, auch wenn ich zuerst einfach nur überfordert und baff war. *unbeschreiblich*

Die Signierstunde selbst war total gut organisiert und ging ohne Probleme über die Bühne, mit dem ich ja fast nicht gerechnet hatte. Aber alle waren nett, haben sich nicht vorgedrängelt und ging sehr diszipliniert über die Bühne. Nur hatte ich Mitleid mit den Lesern, die bereits zwei Stunden vorher in einer irrsinnig langen Schlange in der Kälte ausgeharrt haben, um an die signierten Bücher zu kommen. Auch war es schade, dass einige, von denen ich wusste, dass sie unbedingt ein TB von „RtH“ möchten, dann leider keines mehr bekommen haben. Die Bücher waren innerhalb einer halben Stunde weg. Die waren einfach ALLE weg *schwups* So schnell konnte ich gar nicht gucken, dabei habe ich mir beim Signieren Zeit gelassen.
Was mich ja auch gefreut hat, aber es war schade für die Fans, die sich eines gewünscht hätten. Außerdem hatte ich nach einer halben Stunde fast nichts mehr zu tun, weil ja keine Bücher mehr da waren, außer hin und wieder mal eine Tasche oder Goodies signieren. 😀
So, das war der erste Tag, weiter zum zweiten…

SONNTAG

Hier ging es zum Glück etwas entspannter in den Tag und wir hatten unseren ersten Termin erst um 11 Uhr. Gemeinsam mit Impress und meinen vier Kolleginnen Carina Müller, Johanna Danninger, Laura Kneidl und Anne-Marie Jungwirth hatten wir den Workshop: „Scharfe Eckzähne und Werwolfskrallen – Was macht eine Liebesszene mit einem paranormalen Wesen aus?“ Hier wurde jeweils kurz auf die verschiedenen Wesen eingegangen, die wir in unseren Büchern thematisiert haben, danach hat jeder von uns eine kleine Liebesszene vorgelesen, woraufhin kurz darüber diskutiert wurde. Bei mir waren klarerweise die Götter an der Reihe und ich durfte diesen Abschnitt vorlesen:

„Seine Hand streicht ihre Hüfte entglang, um ihre weiche Haut zu fühlen. Und seine Augen blicken auf Loreen hinab, um jeden Zentimeter zu erkunden und sich für die Ewigkeit zu bewahren. Dabei bemerkt Slash, wie hell es in der Höhle ist, obwohl dunkle Nacht herrscht. Während er sich langsamer in ihr bewegt, flüstert er ehrfürchtig: »Nicht nur deine Augen leuchten, sondern dein ganzer Körper.«
Ihr Blick ist durch das goldene Licht verklärt und trotzdem ist Klarheit darin zu lesen. Er weiß nicht, ob sie die Bedeutung dessen kennt, wenn sogar ihr ganzer Körper von Innen heraus durch ihre Essenz leuchtet. Wenn Emotionen und Gefühle, wenn Liebe und Lust, den äußeren Panzer durchbrechen. Aber er weiß es und es schnürt ihm die Kehle vor Ungläubigkeit und Dankbarkeit zu. „

Danach wurde es wieder kurz etwas ruhiger und wir hatten Mittagspause mit gemeinsamen Essen. Und um 14 Uhr gingen Carina, Anne-Marie und ich zu einem englischsprachigen Vortrag über die Zusammenarbeit von Autoren und Agenturen, ob man diese braucht und was sie für einen machen. Dabei waren Simona Ahrnstedt und Carrie Elks mit ihren Agentinnen und haben über eben diese Zusammenarbeit gesprochen, was ich sehr interessant und nett fand. Leider habe ich hier keine Fotos, nun ja, weil ich ganz einfach keine Fotografin bin. 😀

Leider musste ich aus dem Vortrag früher raus, weil ich um tadaaa, 15 Uhr meine Lesung zu „Road to Hallelujah“ hatte, wegen der ich schon mächtig nervös war. Aber zum Glück habe ich es gut hinter mich gebracht und nach der ersten Szene, hat es sogar angefangen Spaß zu machen und die Anspannung fiel ein wenig von mir ab. Ich glaube, jetzt habe ich Blut an solchen Veranstaltungen, Lesungen oder Signierstunden geleckt und bin gerne wieder mal wo dabei! 😀

Kurz bevor ich zum Flughafen aufbrechen musste, bin ich noch mit Carina Müller und ihrer Signierstunde gegangen, um mir das ganze auch von Außen anzusehen und das hat ebenfalls mächtig viel Spaß gemacht.
Klarerweise bin ich zuvor noch schnell die Reihen durchgegangen und habe alle anwesenden Autoren, die ich noch nicht hatte, auf meiner LLC-Tasche unterschreiben lassen.
Sieht sie jetzt nicht einfach nur toll aus? Tadaaa:

Und hier noch ein paar Bilder von den ganzen tollen Goodies und Geschenken, die entweder in der LLC-Tasche waren oder ich von den Autoren geschenkt bekommen habe:


Endfazit: Es war toll! ❤ Ich wäre sofort wieder dabei, wenn es zeitlich wieder einmal klappen sollte. Nicht nur das Leserherz geht einem auf, wenn man diese ganzen tollen Autoren persönlich trifft, Fotos machen kann und sich Unterschriften holt, sondern auch das Autorenherz, wenn Leute dich erkennen und mit dir reden wollen. 😀 Das war das krasseste Erlebnis ever bisher und ich bin immer noch ganz geflashed davon. ^^
Workshops waren toll, die Lesung und Signierstunde habe ich auch ohne Patzer hinbekommen, daher kann ich abschließend nur noch Eines sagen: Ich bin glücklich! 😀 ❤Alles Liebe,
Eure Martina

Die Feder schreibt morgen wieder…