[Road to Hallelujah] Zitat #3

OOOH, was sehe ich denn da: ich habe schon total lange kein neues Zitat mehr aus „Road to Hallelujah“ gepostet. Das muss natürlich gleich geändert werden 😀

Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘.

Johnny

»Da ist es ja!«, seufzte Sarah erleichtert, nur um mich eine Sekunde später skeptisch anzublicken. »Was hast du mit meinen Sachen zu schaffen?«
»Gar nichts, Kleine. Es ist unter deinen Sitz gerutscht, als du wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen bist.«
Damit hatte ich sie verwirrt. Zuerst öffnete sie den Mund, schloss ihn wieder, um schließlich doch noch ein »Oh! Danke« zustande zu bringen. Mit meinen Sachen im Gepäck drehte ich mich zum Ausgang, bevor ihr noch etwas weniger Freundliches über die Lippen kommen konnte und winkte ihr, sich zu beeilen. »Los, komm! Sonst fliegen wir noch zurück, ohne dass deine hübschen Füße amerikanischen Boden berührt haben.«
Beim Hinausgehen hörte ich sie irgendetwas Bockiges murmeln, das verdächtig nach »Witzig … eingebildeter Lackaffe …« klang. Was mir wiederum ein Grinsen entlockte, wobei mir nicht klar war, warum ich es mochte, sie zu triezen. Aber das hatte ich schon als Kind gerne getan und es machte noch immer so viel Spaß wie damals. Nur, dass ich heute gerne auch noch andere Dinge mit ihr anstellen würde.

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Falls ihr euch fragt, was ich momentan sonst so treibe: Heute arbeite ich vor allem weiter an der Bearbeitung von „Essenz der Götter 2“, da die ersten Testleser schon fertig sind, bzw. mittendrin stecken. Außerdem steht dieses WE auch ganz unter dem Namen von Ava & Nat, damit ich hier auch ein bisschen weiterkomme. Aber ich muss gestehen, dass es mir die beiden nicht besonders leicht machen. Momentan ist gerade alles sehr traurig und bedrückend. Mal sehen, wo das noch hinführt. Ich werde hier wohl bald mal meine Erstleser drüber gucken lassen, um zu sehen, was sie davon halten. Also drückt mir bitte die Daumen, viel Motivation und eine engagierte Muse! 😀

Ich wünsche euch weiterhin noch ein schönes Wochenende, ihr Lieben! *winke*
Eure Martina

 Die Feder schreibt morgen wieder…

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[Road to Hallelujah] Zitat #2

Ich dachte, es wäre wieder nett, manchmal ein Zitat zu zeigen. Daher werde ich solche Auszüge in Zukunft immer wieder einmal posten, und ich hoffe, diese Idee gefällt euch. ♥
Damit möchte ich mich auch von euch verabschieden, denn ich bin diese Woche dann endlich mal auf Urlaub. Zwar nur kurz ein paar Tage, aber immerhin eine kleine Auszeit! *yeah*
Alles Liebe und bis bald ❤
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Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘
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Sarah

Während ich nach dem richtigen Förderband Ausschau hielt, fing er neben mir wieder ein Gespräch an: »Du spielst gut.«
Ohne meine Suche zu unterbrechen, antwortete ich ihm. »Danke. Und du singst richtig gut.«
Ups, das richtig hatte ich eigentlich weglassen wollen. Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, dass sich sofort einer seiner Mundwinkel hob.
Na toll, wieder Futter für sein haushohes Selbstbewusstsein. Im Geiste klatschte ich mir an die Stirn.
»Ebenfalls danke. Du klingst überrascht, hat Nat dir denn nie von meinem Talent erzählt? Hast nicht damit gerechnet, dass es stimmt, nicht wahr?«
Nun verdrehte ich vor ihm meine Augen, damit er meine Reaktion mitbekam. Ich holte mir eine Weste aus meinem Rucksack und schlüpfte hinein, als ich ihm antwortete: »Nein. Und noch einmal nein. Er hat nur kurz erwähnt, dass du Gitarre spielst und singst. Muss ich es dir schon wieder sagen, es dreht sich nicht alles um dich. Das meiste, was ich von Nat über dich gehört habe, handelte von irgendwelchen Frauengeschichten, die selbst ihm als Mann zu heftig waren.«
Sein Grinsen verschwand, genauso wie ich es mir gedacht hatte. Doch dann war es schon wieder an Ort und Stelle, was mich wiederum irritierte. Besonders, als er sagte: »Du bist schon wieder unhöflich. Merkst du das eigentlich noch? Jede andere würde wenigstens versuchen, nett zu sein.«
Endlich hatten wir die richtige Bahn erreicht und ich stellte mich neben die wartenden Fluggäste. Johnny quetschte sich zwischen mich und einen anderen Passagier, als wäre unser Gespräch nicht beendet und als würde er auf eine Antwort warten. Na schön. Ich drehte mich in seine Richtung.
»Junge, hatten wir das Thema nicht schon vor ein paar Stunden? Das, was ich tue, nennt man Ehrlichsein. Schreib dir das auf, dann vergisst du es nicht wieder.«
Er kratzte sich am Kinn und spielte den Beleidigten, was aber nur von kurzer Dauer war, denn irgendwie schienen ihn meine Antworten auch zu belustigen. Das konnte sein nächster Kommentar nicht verbergen.
»Ein kleiner Tipp für die Zukunft: Du bist netter, wenn du den Mund nicht aufmachst.«

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[Road to Hallelujah] Zitat #1

Ich dachte, es wäre wieder nett, manchmal ein Zitat zu zeigen. Daher werde ich solche Auszüge in Zukunft immer wieder einmal posten, und ich hoffe, diese Idee gefällt euch. ♥ Heute habe ich gleich zwei Zitate mit im Gepäck, da ich aus Zeitmangel noch nicht dazu gekommen bin, so viele Zitate zu posten, wie ich gerne gewollt hätte. Viel Spaß! 😉
PS: Ihr könnt auch gerne euren Senf abgeben oder selbst Zitate posten, die euch gefallen haben!
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Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘
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Johnny

Wir waren nun schon einige Tage am Meer, wobei ich Sarah noch immer nicht nähergekommen war. Und mit näher meinte ich genau diese Art, für die ich gewaltigen Ärger mit Nat bekommen würde. Dabei wusste ich gar nicht, wieso ich so scharf auf sie war – weil sie eine verbotene Frucht war? Ich mich fernhalten sollte? Keine Ahnung.
Mehrmals täglich brauchte ich eine kühle Dusche, um damit klarzukommen. Wenn ich daran dachte, wie lange ich schon keinen Sex mehr gehabt hatte, verstand ich jedoch die Reaktion meines Körpers. Es half auch nichts, dass ich mir immer wieder diesen Kuss von Kelsey und Sarah vorstellte. Der hatte sich total in mein Gehirn und in meine Lenden gebrannt. Ebenso wenig half es, dass ich als Gegenleistung für ihre Hilfe beim Gitarrespielen angefangen hatte, ihr Surfen beizubringen.
Wie ich mir schon hatte vorstellen können, machte sie im hautengen, ärmellosen Neoprenanzug eine Top-Figur. Auch wenn ich sie bereits im Bikini gesehen – also richtig angestarrt – hatte, war es beim Surfunterricht wieder etwas vollkommen anderes, da ich nun näher an sie herantreten musste. Natürlich nur, um ihre Beine richtig zu positionieren oder ihre Haltung auszubessern, während ich beim Trockentraining am Strand erklärte: »Du musst in der Mitte immer fest bleiben, sonst hast du auf der Welle keine Chance. Körperspannung ist das A und O beim Surfen. Und natürlich Talent«, witzelte ich großspurig und Sarah verdrehte ihre hübschen, grünen Augen.
»Klar, du hast aber auch überall Talente, stimmt‘s?«
»Stimmt genau!«
»Kann man Selbstbewusstsein eigentlich irgendwo in einer Dose kaufen? Du scheinst das ja zu löffeln wie andere Nutella«, gab sie schlagfertig zurück.
Unbekümmert zuckte ich mit den Schultern.
»Klar, haben sie jetzt drüben bei Wal-Mart. Aber nur für Kunden über 1,60. Tut mir leid, knapp verpasst.«

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Sarah

Nach einer Weile des Schweigens sprach Johnny weiter und riss mich aus den Erinnerungen: »Was ich mache, ist singen. Die Frauen stehen einfach darauf. Es ist ein Nebeneffekt, aber einer, ohne den ich gut und gerne leben könnte. Alles, was für mich zählt, sind die Musik und das Surfen.«
Sein Blick ging in die Ferne, als suche er nach den richtigen Worten, obwohl mir bereits klar war, was er mir sagen wollte. »Musik ist für mich wie atmen. Ich brauche Musik, … weil, weil …«
»… du sie liebst«, beendete ich laut seinen Gedanken, der ihm nicht über die Lippen kommen wollte. Seine blauen Augen hielten meine schlagartig gefangen.
»Das ist so ein großes Wort …«, begann er, richtete sich nun selbst auf und fuhr sich durch die dunklen Haare. Dann ging Johnny zur Treppe, doch bevor er verschwand, drehte er sich noch einmal zu mir um.
»Wenn ich wüsste, was das ist, wäre es vielleicht das richtige Wort.«
Er war bereits unten im Wohnzimmer verschwunden, als ich meine Antwort aussprach, so, dass er sie noch hören musste: »Jeder weiß, was Liebe ist!«
Ich erhielt keine Antwort darauf.