[Road to Hallelujah] Charaktervorstellung #2: Johnny

Hey ihr Lieben, da ihr beim letzten Mal unbedingt etwas von Johnny lesen wolltet, erfülle ich euch diesen Wunsch noch schnell, bevor alle das restliche, wohlverdiente Wochenende genießen. 🙂 Dieses Mal ist es wieder eine kleine Charaktervorstellung von Johnny, und dazu habe ich mir zwei Bilder gesucht… Aber da Johnny es mir von Anfang an nicht leicht gemacht hat, war das gleiche auch bei den Bildern der Fall. Leider konnte ich keinen passenden Kerl finden, der so aussieht, wie der Johnny in meinem Kopf. ^^ Daher sind die Bilder ab dem Kinn abgeschnitten (damit ihr euch nicht wundert^^) Schönes Wochenende! ♥

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Tja: Johnny! ♥ Neben Sarah hatte ich ganz klar auch sehr bald Johnny im Kopf.^^ Eigentlich hatte ich seine Frisur/ sein Aussehen schon bei der ersten Idee zu „Glasgow Rain“, habe aber schnell gemerkt, dass schwarze kinnlange Haare einfach nicht zu Rafael passen. Aber dafür umso besser für unseren Womanzier Johnny, der mit seinen tiefblauen Augen und Gesang so manches Frauenherz schneller schlagen lässt. Was ihm viele… nun ja, sagen wir: „kurze, nette“ Frauenbekanntschaften ^^ einbringt, die er auch nicht ablehnt, immerhin ist er ein Mann. :p Doch er lässt sich nie auf etwas Ernsthaftes ein, wofür er seine Gründe hat. Er hat nur wenige wirkliche Freunde, die er an sich heranlässt. Sein bester Freund Nathan gehört zu diesem engen Kreis und dieser tut alles für ihn. Wie auch umgekehrt, was dazu führt, dass diese Geschichte überhaupt ihren Lauf nimmt…
Hier die Kurz-Fakten zu Johnny: Er ist groß (so um die ~1,87), hat tiefblaue Augen und kinnlange schwarze Haare. Johnny ist ein Musikfreak, wobei er selbst Musik macht. Dabei singt er lieber, obwohl er auch Gitarre spielen kann, jedoch nicht so gut wie andere. Außerdem kann er surfen, was er auch schon als Surfleher unter Beweis gestellt hat. Wenn er nicht gerade mit seiner Gitarre oder Surfbrett in der Welt unterwegs ist, teilt er sich unter anderem mit Nat eine WG in Wien. Über Wasser hält er sich mit schlechtbezahlten Jobs, wie Kellnern oder kleine Auftritte. Nach außen hin ist er abgebrüht, ein Aufreißer und kleiner Angeber, der bekommt was er will – meist Frauen. Aber eigentlich ist ihm das alles egal, er möchte einfach nur seine Musik machen, einmal den Zusammenhalt einer Familie kennenlernen und das was sich jeder wünscht: glücklich werden.
Doch schafft er das? Tja, das könnt ihr ab nächster Woche herausfinden! 😀

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PS: Püktlich zur Mittagszeit (naja, fast^^) gibt es wieder was Neues von „Monster Geek“ – dieses Mal auch mit Foto meines Geek Girls 🙂
Viel Spaß damit. Den hatte ihn nämlich beim Schreiben :p Also dann, schönes WE und liebe Grüße^^ *winke*   *Link zu Wattpad*

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[Road to Hallelujah] Schnipsel #2

Wie versprochen, gibt es Abwechslung für euch! Und da ich Sarah das letzte Mal vorgestellt habe, kommt jetzt auch gleich eine Szene aus ihrer Sicht! Viel Spaß – und nicht vergessen: am 04.06!! ist es soweit *freu* ❤ Was möchtet ihr als nächstes haben? Ein Charaktervorstellung, einen Schnipsel von Sarah oder von Johnny? It’s up to you! 🙂

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(Sarah)
  Soweit ich wusste, war er zu einem Aufreißer der schlimmen Sorte geworden. Sein Geld verdiente er durchs Kellnern, mit seiner Gitarre oder als Surflehrer, wenn er in fremden Ländern auf Achse war. Genau das war auch der Grund, warum Nat wollte, dass ich mit ihm ging – weil er bereits mehrmals gereist war und sich in der Welt auskannte. Trotzdem hatte ich durch all meine Erinnerungen den Verdacht, dass eher ich das Kindermädchen spielen würde. Eine wahre Freude.
Nun, da ich mich mit Nats Plan bereits abgefunden hatte, versuchte Bianca, mir die Sache wieder auszureden. Im Schneidersitz saß ich auf ihrem Bett und zupfte an einem losen Jeansfaden meiner kurzen Shorts, während sie im Zimmer hin und her tigerte. Was sie bereits seit geschätzten zehn Minuten tat und ein schlechtes Zeichen war, da sie sonst weniger Ausdauer besaß.
»Ich kann es nicht glauben. Warum um Himmels Willen möchte Nat, dass du mit einem Wildfremden abhaust? Wer weiß, was dieser Typ alles mit dir anstellen könnte.«
Bianca ging noch ein paar Schritte, dann blieb sie mitten in der Bewegung stehen, drehte sich in meine Richtung und riss ihre hellbraunen Augen auf. »Was, wenn er dir was antut, dich in eine dunkle Ecke zerrt und … Na ja, du weißt schon was versucht?«
Mir war nicht zum Lachen zumute, aber ihre übertriebe, den Teufel an die Wand malende Art zauberte nichtsdestotrotz ein Lächeln auf meine Lippen. »Ich denke, genau dieses Szenario möchte Nat dadurch vermeiden, weißt du.«
Sie blieb noch immer im Raum stehen, spielte aber mit ihren Fingern herum, zupfte an einem Nagel, und ich wappnete mich innerlich bereits gegen ihre Bitte, die sie gleich vorbringen würde.
»Sarah, willst du das wirklich machen? Du könntest auch noch nach deinem Studium reisen, es nur ein paar Jahre nach hinten schieben.«
Mein Kopf schüttelte sich bereits ohne mein bewusstes Zutun.
»Nein, das geht nicht. Ich will seit Jahren nach New York, nein, seit einer Ewigkeit, und ich werde mir diesen Traum nicht auch noch nehmen lassen. Nat hat versprochen, dass er auf Mum aufpasst, solange sie hier sein wird.«
Mit hängenden Schultern kam Bianca zum Bett und setzte sich ebenfalls im Schneidersitz neben mich. »Mach dir keinen Kopf um deine Mum oder Nat. Ich verspreche dir, dass ich ein Auge auf sie haben werde. Ernsthaft – ich mache mir keine Sorgen um deine Mutter, sondern um dich.«
Sie griff nach meiner Hand und ihre kalten Finger umschlossen sie, so dass ich leicht zusammenzuckte. Nicht, weil ich es nicht gewöhnt war – Bianca hatte immer kalte Finger, egal was wir dagegen unternommen hatten. Irgendwann hatten wir auch das Teetrinken und die Traditionelle Chinesische Medizin aufgegeben. Seitdem war ich ihre persönliche Handwärmerin, immer wenn gerade kein fester Freund oder ein Flirt auf einer Party zugegen war. Aber heute war es anders, heute machten mir ihre kalten Finger Angst, da sie mich festhalten und vielleicht zum Bleiben bewegten konnten. Das wollte ich nicht, auf keinen Fall, auch wenn es egoistisch war. Obwohl mir Biancas Hände, eingequetscht zwischen meinen, vertraut waren und mir unheimlich fehlen würden. Aber ich musste hier raus und wenn es nur für zwei, drei Monate war. Ich musste die Welt entdecken.

[Road to Hallelujah] Charaktervorstellung #1: Sarah

Hey ihr Lieben,

vor wenigen Tagen habe ich euch gefragt, was ihr lieber wollt – Schnipsel oder Charaktervorstellungen und da es ein Unentschieden war bzw. ihr es gemischt wolltet, bekommt ihr jetzt auch genau das 😉

 

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Am besten fangen wir mit einem der wichtigsten Figuren im Buch an –> Sarah!
Denn sie ist diejenige, mit der alles steht oder fehlt… ihren Charakter hatte ich sofort bei der ersten Idee fast vollständig in meinem Kopf. Ihr Aussehen, ihr Wünsche, Sorgen und Hoffnungen…

Sarah ist ein absoluter Realist, da sie mit ihren 18 Jahren schon einiges erlebt hat, was sie abgehärtet, aber auch dazu geführt hat, dass sie sich verbal zu verteidigen weiß. Denn so klein ihre Körpergröße auch ist, mit ihrem Mundwerk macht sie das wieder vollkommen wett. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Großmutter in einer kleinen Wohnung, während ihr Bruder Nathan (Nat) in eine WG in die große Stadt gezogen ist, um dort zu studieren. Eine Möglichkeit, die auch Sarah bald hat, da der Schulabschluss kurz bevorsteht. Stellt sich nur die Frage, ob sie gleich danach an die Uni gehen oder zuerst ihren Traum erfüllen soll: und zwar – für einige Zeit nach New York zu gehen, um dort einfach einmal zu leben, sich fallen zu lassen, ohne sich Sorgen um alles zu machen…
Hier die Kurz-Fakten zu Sarah: Sie ist klein, hat grüne Augen mit braunen Sprenkeln und wilde dunkelbraune Locken. Sie liebt Musik seit sie denken kann und spielt Gitarre wie der Teufel höchstpersönlich. Sie tanzt so gut, wie sie spielen kann, nur mit dem Singen hat sie ihre Probleme. Obwohl sie ein kleiner Besserwisser, bockig, sarkastisch und stur ist, ist Sarah gleichzeitig auch jemand, der sich immer automatisch um alle kümmert, fast wie ein Zwang. Tja, und das führt auch dazu, dass sie manchmal Dinge tut, die sich gar nicht so richtig machen will, nur um es anderen Recht zu machen… so wie es auch bei der Reise der Fall sein wird – aber dazu mehr im Juni. ^^