[Road to Hallelujah] Zitat #5

Da ich momentan am zweiten Teil „Road to Forgiveness“ über Nathan schreibe, habe ich Lust bekommen, auch wieder etwas zu Johnny & Sarah zu posten. ❤ Lust in Erinnerungen an „Road to Hallelujah“ zu schwelgen? Dann hier – ein neues Zitat/ Schnipsel davon! 😀 :* Damit bin ich auch schon wieder weg und schreibe weiter. Und was treibt ihr so?
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Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘

Johnny

Während Sarah nun die Gitarre zurück in den Koffer packte, verteilte ich das Essen auf drei Teller und stellte sie auf den Tisch. Wie ein ausgehungerter Löwe stürzte sich Kelsey darauf und plapperte von Gott und der Welt, ihrer Arbeit, dem restlichen Tag im Studio und noch über einiges mehr. Ich musste mich konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Sarah hing ebenfalls an ihren Lippen, nickte, und wenn sie etwas erwidern wollte, musste sie direkt in Kelseys begonnenen Satz hineinreden, was sie auch ohne zu stocken tat. Manche würden wohl ein Problem mit Kelseys überschwänglicher Persönlichkeit und nicht zu stoppendem Redefluss haben, Sarah aber nicht.
Vielleicht sollte ich wirklich eine Liste auf einem Notizblock anlegen, womit mich Sarah immer verarschte. Aber eine Liste ihrer Plus- und Minuspunkte. Bisher konnte ich keine Negativpunkte finden … Während die anderen zwei plapperten, sah ich Sarah genau an, um etwas zu finden, was mich an ihr störte … Verdammt! Da war nichts.
Nichts an ihrem Charakter und ganz sicherlich nichts an ihrem Aussehen. Sie selbst schien manchmal etwas unzufrieden mit ihrer Größe zu sein. Dabei machte ihre Größe sie nur noch besonderer. Sarah war wie eine seltene, zierliche Porzellanpuppe mit unbändigen Locken – und großer Klappe. Bei dem Bild in meinem Kopf musste ich grinsen.
»Johnny, Johnny! Hallo? Noch anwesend oder stellst du dir gerade einen Porno mit fünf Frauen vor?«, fragte mich Kelsey ungeniert und schnippte vor meinem Gesicht mit den Fingern.
»Was … bitte, wie kommst du darauf?«
Diese Frau machte mich fertig, genau wie Sarah es manchmal tat.
Ich wusste ja … da gab es einen Grund, warum ich niemanden an mich heranließ, besonders keine Frauen. Die hatten eine ganz eigene Art einem die Nerven zu malträtieren, wenn man unvorbereitet war und nicht aufpasste.
»Weil du einen sabbernden Blick drauf hattest, der nichts mit dem Essen zu tun hat.«

 

[Gewinnspiel] Dankeschön für 1111 FB-Likes :)

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!! 1.111 FB-Likes!! *irre* :p Danke für die ganzen lieben Däumchen und Follower auf Facebook– wow!!! DANKE, danke, danke ♥ Ich bin noch immer ganz geflashed darüber und freue mich total!
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Ich hoffe, das gefällt euch und ihr seid mit dabei. Wer will, kann das Gewinnspiel auch gerne teilen! :* ❤

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Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen!! ♥♥♥
Alles Liebe :-*
Eure Martina

Die Feder schreibt morgen wieder…

 

[Road to Hallelujah] Zitat #4

Es ist wieder an der Zeit!! Ihr fragt euch für was? Natürlich für ein neues Zitat aus „Road to Hallelujah“  ^^ Viel Spaß beim Lesen! Ich selbst mag diese Szene ja wirklich gerne, und wie gefällt sie euch? ❤
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Zitate aus ‚Road to Hallelujah‘

Sarah

Wie immer hatte seine rauchige, tiefe Stimme eine beinahe schon hypnotisierende Wirkung, die einen dazu brachte, ihm näherrücken zu wollen. Dass seine Erscheinung auf dem erhöhten Hocker, mit zerrissener Jeans und den längeren, pechschwarzen Haaren ebenfalls die Hormone hochschießen ließ, war ein weiterer Zuckerguss. Aber am liebsten mochte ich seine Ausstrahlung, die er beim Singen bekam. Diese tiefen Gefühle, die er mit seinen Texten, seiner Stimme durch den Raum direkt in die Seele hineintragen konnte. Andere würden bei den Songs einen Beat oder ein Schlagzeug im Hintergrund haben wollen, nicht nur eine Wahnsinnsstimme und Gitarrenmusik – aber genau das passte perfekt zu ihm, denn es war so unverfälscht und ehrlich. So wie Musik sein sollte. Bei seinem Gesang kam es mir vor, als würde er sich öffnen und eine Seite zeigen, die er sonst verschlossen hielt. Und besonders dann fühlte ich mich Johnny immer vollständig verbunden, als teilten wir durch die Musik ein spezielles Band.
Was natürlich vollkommener Blödsinn war.
Diese Gefühle teilte wohl jedes zweite Mädchen, das ihn singen hörte, und aus seiner männlichen Warte wäre es wohl wirklich blöd gewesen, das nicht ein klein wenig auszunützen. Nicht, dass ich es okay fand – es war dennoch widerlich –, aber wenn ich ihn singen sah und hörte, konnte ich die Situation ein bisschen besser verstehen. Seine Anziehung war unbestreitbar. Würde ich die aufkeimenden Gefühle für ihn nicht entschieden von mir weisen, könnte ich ein leichtes Flattern im Magen spüren.
Dumme, idiotische Gefühle, schimpfte ich mich selbst.
Unter dem Vorwand, mir etwas zu trinken zu holen, und um meiner unnötigen Hormonausschüttung den Hahn abzudrehen, ging ich aus dem Raum, bis Johnny fertig war.

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